Tinder betrügt seine Community: Kündigung erfolgt – Abbuchungen laufen weiter, Rückerstattung bleibt aus!

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Wer Tinder einmal ausprobiert, erwartet vermutlich nicht, dass die Beendigung eines Abonnements zum langwierigen Kampf werden könnte. Doch genau das passiert! Trotz Kündigung werden weiterhin die monatlichen Abo-Gebühren belastet. Kündigen reicht offenbar nicht – wer kontrolliert die Abbuchungen?
Diverse Nutzer beschreiben einen Ablauf, der Fragen zur Kündigungsabwicklung und zum Kundendienst von Tinder aufwirft: Die Kündigung sei ausgesprochen worden, trotzdem seien weiterhin Beträge über die Kreditkarten abgebucht worden. Und wenn erst Monate später die wiederkehrenden Belastungen bemerkt und bei Tinder gemeldet werden, ist der Schaden umso grösser. Die Reaktion? Statt einer konkreten Klärung erhalten die Betroffenen automatisierte Antworten, die zwar Bedauern ausdrückten, das eigentliche Problem aber nicht lösten. Die Abbuchungen beziehungsweise die ausstehende Rückerstattung blieben damit Gegenstand des Konflikts.

Erst nach der Eskalation meldet sich ein Mensch

Besonders bemerkenswert ist der weitere Verlauf: Nachdem diverse Nutzer Anzeige gegen Tinder erstattet haben, habe sich erstmals ein echter Support-Mitarbeiter mit dem Fall befasst. Dieser habe den Fehler schriftlich bestätigt und die Rückerstattung der zu Unrecht belasteten Abo-Beträge zugesagt. Damit scheint die Angelegenheit endlich geklärt. Doch nach Angaben der Betroffenen bleibt die angekündigte Rückzahlung aus. Auf weitere Anfragen werden erneut automatisierte Antworten gesendet, die nicht konkret auf den Fall eingehen. Auch mehrere zusätzliche Kontaktversuche über unterschiedliche Tinder-Kanäle hätten keine Antworten gebracht.

Eine Rückerstattung zugesagt – aber das Geld bleibt aus. Und der Kunde bleibt mit seinen Fragen allein.
Wird das zu einem grundsätzlichen Problem von Tinder oder sogar zu einer billigen Strategie?

Die geschilderten Fälle werfen grundlegende Fragen auf: Wie zuverlässig funktioniert die Kündigungsabwicklung bei Tinder? Wie werden fehlerhafte Abo-Abbuchungen untersucht? Und was geschieht, wenn der Support eine Rückerstattung ausdrücklich ankündigt, diese aber nicht beim Kunden ankommt? Automatisierte Kundenbetreuung kann bei einfachen Anliegen hilfreich sein. Wenn es jedoch um wiederkehrende Kreditkartenbelastungen, eine bestrittene Vertragsfortsetzung und eine bereits zugesagte Rückzahlung geht, braucht es eine nachvollziehbare Prüfung und eine konkrete Antwort. Wer Geld abbucht, muss auch erklären können, warum. Und wer eine Rückerstattung zusagt, sollte diese Zusage nachvollziehbar erfüllen.

Die Betroffenen warten nach eigenen Angaben seit Monaten weiterhin auf das Geld. Eine abschliessende Klärung der Fälle steht damit aus…

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