Dauerärgernis Bahnstrecke nach Sylt

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Das sorgt nun für Irritationen beim SSW-Bundestagsabgeordneten Stefan Seidler. Er sagte, er fürchte, der Ausbau für fast eine halbe Milliarde Euro im kommenden Jahrzehnt lande aufgrund der angespannten Haushaltslage auf der Streichliste. Vom Bundesverkehrsministerium bekomme er derzeit keine verbindlichen Aussagen über das weitere Vorgehen.
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Im April reiste Minister Madsen zum Marschbahn-Dialog auf die Nordseeinsel. Die Landesregierung streckt aktuell die Planungskosten vor, damit das Projekt schnell realisiert wird. Dabei geht es aktuell um 45 Millionen Euro für zwei Jahre. Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen (CDU) bleibt jedoch zuversichtlich: „Erstmal kann man festhalten, die Zusage steht ja nach wie vor.“ Nun müsse der Bund allerdings nachlegen und im Folgejahr die Marschbahn aufnehmen. Pendler sind auf die Bahn angewiesen.
Der zweigleisige Ausbau des überlasteten Marschbahn-Nadelöhrs zwischen Niebüll und Sylt gehört seit Jahrzehnten zu den dringenden Wünschen der schleswig-holsteinischen Verkehrspolitik. Tausende Pendler, die den touristischen Betrieb am Laufen halten, sind auf die Bahn angewiesen, da keine Straße nach Sylt führt. Die Strecke ist stark belastet, da hier auch zwei Unternehmen mit Autozügen fahren
Kein Baubeginn in den 2020er Jahren
In den eingleisigen Bereichen auf dem Festland und auf der Insel bringt jede Störung schnell den Fahrplan durcheinander. Hoffnungen auf einen Baubeginn im aktuellen Jahrzehnt haben sich offenbar zerschlagen. Laut IHK Schleswig-Holstein war dieser beim Marschbahn-Gipfel im Frühjahr noch für 2029 vorgesehen, jetzt gibt die DB-Gesellschaft InfraGo 2032 an. Die Fertigstellung sei für 2039 geplant, hieß es.

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