Immobilienmarkt Deutschland: Angebotspreise bleiben im Oktober 2026 stabil

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# Immobilienmarkt Deutschland: Angebotspreise bleiben im Oktober 2026 stabil – deutliche regionale Unterschiede beim Angebot

**Immostat24-Auswertung: Während sich die bundesweiten Angebotspreise für Wohnungen und Häuser kaum verändern, zeigen sich zwischen den Bundesländern und Großstädten unterschiedliche Entwicklungen. Besonders auffällig sind die Preisbewegungen in Wiesbaden, Dresden, Wolfsburg und Duisburg sowie die regionalen Veränderungen des Immobilienangebots.**

**Stuttgart, 5. November 2026**

Der deutsche Immobilienmarkt zeigte im Oktober 2026 eine weitgehend stabile Entwicklung bei den Angebotspreisen. Wohnungen verteuerten sich gegenüber September leicht, während die Median-Angebotspreise für Häuser geringfügig zurückgingen. Deutlich stärker als die Preise veränderte sich in einigen Regionen das verfügbare Immobilienangebot.

Das geht aus einer aktuellen Auswertung öffentlich zugänglicher Online-Immobilienangebote durch **Immostat24.de** hervor. Die Untersuchung vergleicht die Entwicklung von September zu Oktober 2026 und betrachtet sowohl den bundesweiten Markt als auch die regionalen Unterschiede in allen Bundesländern und ausgewählten Städten.

Bei Wohnungen stieg der bundesweite Median der Angebotspreise gegenüber dem Vormonat um **0,3 Prozent**. Bei Häusern wurde ein leichter Rückgang von **0,3 Prozent** registriert. Damit blieb die Preisentwicklung in beiden Segmenten nahezu unverändert.

Gleichzeitig nahm das erfasste Angebotsvolumen bei Wohnungen um **5,3 Prozent** zu. Bei Häusern ging es um **0,5 Prozent** zurück. Über beide Segmente hinweg ergab sich eine Veränderung von **plus 2,4 Prozent**.

## 1. Deutschlandweit kaum Bewegung bei den Angebotspreisen

Der bundesweite Monatsvergleich zeigt ein relativ ruhiges Bild. Die Angebotspreise für Wohnungen entwickelten sich leicht positiv, während die Hauspreise nahezu auf dem Niveau des Vormonats blieben.

| Immobiliensegment | Veränderung der Median-Angebotspreise | Veränderung des Angebotsvolumens |
|—|—:|—:|
| Wohnungen | **+0,3 %** | **+5,3 %** |
| Häuser | **?0,3 %** | **?0,5 %** |
| Gesamt | – | **+2,4 %** |

Die Entwicklung macht deutlich, dass ein größeres Angebot nicht automatisch mit sinkenden Angebotspreisen einhergeht. Bei Wohnungen nahm das verfügbare Angebot spürbar zu, während die Preise gleichzeitig leicht stiegen.

Bei Häusern war die Situation umgekehrt: Das Angebotsvolumen ging geringfügig zurück, die Median-Angebotspreise gaben ebenfalls leicht nach.

Aus den Monatsdaten lässt sich allerdings noch kein längerfristiger Trend ableiten. Insbesondere bei Immobilienangeboten können Veränderungen der regionalen und qualitativen Zusammensetzung einer Stichprobe die Medianwerte beeinflussen.

## 2. Preisentwicklung in allen Bundesländern: große regionale Unterschiede

Auf Ebene der Bundesländer zeigt sich ein deutlich differenzierteres Bild als im bundesweiten Durchschnitt. Während die Angebotspreise in einigen Regionen zurückgingen, wurden in anderen Bundesländern teilweise kräftige positive Veränderungen registriert.

Bei Wohnungen fiel die Entwicklung in Brandenburg mit **plus 6,77 Prozent** und Hessen mit **plus 5,82 Prozent** besonders positiv aus. Auch Sachsen-Anhalt, das Saarland und Sachsen verzeichneten steigende Median-Angebotspreise.

Am anderen Ende der Auswertung lagen Bremen mit **minus 6,41 Prozent** und Hamburg mit **minus 4,46 Prozent**.

Bei Häusern wurden besonders starke positive Veränderungen im Saarland, in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg registriert. In Bremen, Schleswig-Holstein und Niedersachsen entwickelten sich die aggregierten Median-Angebotspreise dagegen rückläufig.

### Angebotspreise für Wohnungen nach Bundesland

| Bundesland | Veränderung gegenüber September 2026 |
|—|—:|
| Brandenburg | **+6,77 %** |
| Hessen | **+5,82 %** |
| Sachsen-Anhalt | **+4,98 %** |
| Saarland* | **+3,65 %** |
| Sachsen* | **+1,63 %** |
| Schleswig-Holstein | **+1,45 %** |
| Rheinland-Pfalz | **+1,20 %** |
| Berlin* | **+0,80 %** |
| Nordrhein-Westfalen | **0,00 %** |
| Niedersachsen | **?0,53 %** |
| Baden-Württemberg | **?0,53 %** |
| Bayern | **?0,88 %** |
| Thüringen* | **?1,03 %** |
| Mecklenburg-Vorpommern | **?2,67 %** |
| Hamburg* | **?4,46 %** |
| Bremen* | **?6,41 %** |

### Angebotspreise für Häuser nach Bundesland

| Bundesland | Veränderung gegenüber September 2026 |
|—|—:|
| Saarland* | **+19,83 %** |
| Mecklenburg-Vorpommern | **+9,01 %** |
| Brandenburg | **+8,31 %** |
| Thüringen | **+4,05 %** |
| Sachsen-Anhalt* | **+3,48 %** |
| Hessen | **+2,33 %** |
| Nordrhein-Westfalen | **+2,09 %** |
| Sachsen* | **+1,90 %** |
| Berlin* | **+0,89 %** |
| Bayern | **?0,76 %** |
| Baden-Württemberg | **?1,16 %** |
| Rheinland-Pfalz | **?1,58 %** |
| Hamburg* | **?1,71 %** |
| Niedersachsen | **?3,14 %** |
| Schleswig-Holstein | **?3,31 %** |
| Bremen* | **?5,50 %** |

* Bei einzelnen Bundesländern ist die regionale Datengrundlage für das jeweilige Segment vergleichsweise schmal. Die Werte sollten daher nicht isoliert als repräsentative Entwicklung des gesamten Landesmarktes interpretiert werden.

Die starken Ausschläge einzelner Länder, insbesondere im Saarland bei Häusern, sind mit Vorsicht zu betrachten. In kleineren regionalen Stichproben können Veränderungen der angebotenen Objekte einen erheblichen Einfluss auf den Median haben.

## 3. Regionale Preisentwicklung: Was zeigt der Vergleich der Städte?

Aggregierte Bundeslandwerte können durch die Verteilung der Angebote zwischen den einzelnen Städten beeinflusst werden. Deshalb hat Immostat24.de zusätzlich die prozentualen Veränderungen der städtischen Median-Angebotspreise ausgewertet.

Dabei wurde nicht der Median sämtlicher Angebote eines Bundeslandes neu berechnet, sondern der Median der prozentualen Veränderungen auf Stadtebene gebildet. Jede Stadt erhält dabei das gleiche Gewicht.

Für eine besonders vorsichtige regionale Betrachtung wurden nur Städte mit einer ausreichend breiten Datengrundlage in beiden Monaten berücksichtigt.

| Bundesland | Segment | Median der städtischen Preisveränderungen |
|—|—|—:|
| Baden-Württemberg | Wohnungen | **+1,47 %** |
| Bayern | Wohnungen | **+1,16 %** |
| Nordrhein-Westfalen | Wohnungen | **+0,44 %** |
| Nordrhein-Westfalen | Häuser | **?0,21 %** |

Diese Ergebnisse zeigen, dass die Preisentwicklung in den untersuchten Städten teilweise deutlich von den aggregierten Bundeslandwerten abweicht.

Ein Beispiel ist Nordrhein-Westfalen: Während der aggregierte Median der Haus-Angebotspreise um **2,09 Prozent** stieg, lag der Median der städtischen Veränderungsraten bei **minus 0,21 Prozent**. Das deutet darauf hin, dass die Zusammensetzung der erfassten Angebote den aggregierten Landeswert beeinflussen kann.

Auch in Baden-Württemberg unterscheiden sich die Ergebnisse: Der aggregierte Median für Wohnungen ging um **0,53 Prozent** zurück, während der Median der städtischen Veränderungen ein Plus von **1,47 Prozent** zeigte.

Für eine Interpretation der regionalen Preisentwicklung ist es deshalb sinnvoll, sowohl die aggregierten Werte als auch die Entwicklung in einzelnen Städten zu betrachten.

## 4. Die Landeshauptstädte im Vergleich

Ein besonders anschauliches Bild liefert der Vergleich der Landeshauptstädte. Die Entwicklung fällt dabei unterschiedlich aus: Während Wiesbaden und Dresden bei Wohnungen deutliche Zuwächse verzeichneten, gingen die Median-Angebotspreise in Bremen, Hamburg und Mainz zurück.

Bei Häusern zeigten sich positive Veränderungen unter anderem in Düsseldorf, Mainz und München. In Schwerin und Kiel waren dagegen starke Rückgänge zu beobachten. Diese beiden Ergebnisse sind aufgrund der schmaleren Datenbasis besonders vorsichtig zu interpretieren.

### Angebotspreise für Wohnungen in den Landeshauptstädten

| Landeshauptstadt | Veränderung gegenüber September 2026 |
|—|—:|
| Wiesbaden | **+6,25 %** |
| Dresden | **+5,50 %** |
| Potsdam | **+2,97 %** |
| Stuttgart | **+2,01 %** |
| Saarbrücken* | **+1,95 %** |
| Berlin | **+0,80 %** |
| München | **+0,27 %** |
| Magdeburg | **+0,10 %** |
| Kiel | **?0,19 %** |
| Hannover | **?1,10 %** |
| Düsseldorf | **?4,06 %** |
| Hamburg | **?4,46 %** |
| Bremen | **?4,94 %** |
| Mainz | **?4,96 %** |
| Erfurt* | **?5,13 %** |
| Schwerin* | **?14,01 %** |

### Angebotspreise für Häuser in den Landeshauptstädten

| Landeshauptstadt | Veränderung gegenüber September 2026 |
|—|—:|
| Saarbrücken* | **+20,67 %** |
| Mainz* | **+10,56 %** |
| Magdeburg* | **+6,60 %** |
| Düsseldorf | **+4,96 %** |
| Dresden* | **+4,40 %** |
| München | **+3,37 %** |
| Wiesbaden | **+2,73 %** |
| Berlin | **+0,89 %** |
| Stuttgart | **+0,17 %** |
| Potsdam* | **?1,01 %** |
| Hamburg | **?1,71 %** |
| Hannover | **?1,75 %** |
| Erfurt* | **?3,39 %** |
| Bremen | **?5,14 %** |
| Kiel* | **?25,80 %** |
| Schwerin* | **?40,27 %** |

* Begrenzte Datengrundlage im jeweiligen Segment. Die Monatsveränderung kann durch einzelne Angebote oder Veränderungen der Objektzusammensetzung überproportional beeinflusst werden.

### Was fällt bei den Landeshauptstädten besonders auf?

**Wiesbaden:** Die Angebotspreise für Wohnungen stiegen im Monatsvergleich um **6,25 Prozent**. Auch bei Häusern wurde eine positive Entwicklung von **2,73 Prozent** registriert.

**Dresden:** Bei Wohnungen erhöhte sich der Median der Angebotspreise um **5,50 Prozent**. Bei Häusern lag die Veränderung bei **plus 4,40 Prozent**, allerdings ist die Datenbasis hier schmaler.

**Stuttgart:** In der baden-württembergischen Landeshauptstadt entwickelten sich beide Segmente leicht positiv. Wohnungen legten um **2,01 Prozent** zu, Häuser um **0,17 Prozent**.

**München:** Die Angebotspreise für Wohnungen blieben mit **plus 0,27 Prozent** nahezu unverändert. Bei Häusern ergab sich ein Anstieg von **3,37 Prozent**.

**Düsseldorf:** Während die Wohnungspreise um **4,06 Prozent** zurückgingen, stiegen die Median-Angebotspreise für Häuser um **4,96 Prozent**.

**Hamburg:** In beiden Segmenten wurden rückläufige Werte registriert. Wohnungen verbilligten sich im Angebotsmedian um **4,46 Prozent**, Häuser um **1,71 Prozent**.

**Bremen:** Auch hier zeigte sich eine rückläufige Entwicklung. Bei Wohnungen lag sie bei **minus 4,94 Prozent**, bei Häusern bei **minus 5,14 Prozent**.

**Schwerin:** Die deutlichen Rückgänge bei Wohnungen und Häusern fallen aus dem Rahmen. Wegen der vergleichsweise schmalen Datengrundlage sind diese Werte jedoch kein belastbarer Nachweis für eine entsprechende allgemeine Marktentwicklung.

## 5. Weitere Großstädte: Wo steigen und fallen die Angebotspreise?

Neben den Landeshauptstädten zeigen auch andere größere Städte auffällige Veränderungen. Die folgende Auswahl konzentriert sich auf Städte, in denen die Datengrundlage für beide Vergleichsmonate ausreichend breit war.

### Wohnungen: stärkste positive und negative Veränderungen

| Positive Entwicklung | Veränderung | Rückläufige Entwicklung | Veränderung |
|—|—:|—|—:|
| Wolfsburg | **+12,13 %** | Esslingen am Neckar | **?12,63 %** |
| Wiesbaden | **+6,25 %** | Heidelberg | **?9,09 %** |
| Dresden | **+5,50 %** | Rostock | **?8,85 %** |
| Braunschweig | **+5,40 %** | Ludwigsburg | **?6,41 %** |
| Pforzheim | **+4,60 %** | Mainz | **?4,96 %** |

Neben diesen Städten entwickelten sich die Wohnungspreise auch in Sindelfingen, Wuppertal, Potsdam und Mannheim positiv. Auf der rückläufigen Seite standen unter anderem Bremen, Bergisch Gladbach, Hamburg und Düsseldorf.

### Häuser: stärkste positive und negative Veränderungen

| Positive Entwicklung | Veränderung | Rückläufige Entwicklung | Veränderung |
|—|—:|—|—:|
| Duisburg | **+22,83 %** | Wolfsburg | **?13,25 %** |
| Frankfurt am Main | **+16,85 %** | Münster | **?9,10 %** |
| Düsseldorf | **+4,96 %** | Augsburg | **?7,93 %** |
| Krefeld | **+4,88 %** | Essen | **?7,07 %** |
| Wuppertal | **+4,01 %** | Mannheim | **?6,24 %** |

Die positiven Veränderungen in Duisburg und Frankfurt am Main fallen besonders auf. Allerdings bedeutet ein Anstieg des Median-Angebotspreises nicht zwangsläufig, dass vergleichbare Häuser innerhalb eines Monats tatsächlich um diesen Prozentsatz teurer geworden sind. Auch die Zusammensetzung der angebotenen Immobilien kann sich verändert haben.

## 6. Angebotsentwicklung bei Wohnungen: Zuwächse in Süddeutschland und deutliche Unterschiede im Norden

Neben der Preisentwicklung ist die Veränderung des verfügbaren Angebots eine wichtige Kennzahl. Bei Wohnungen zeigte sich im Oktober in vielen Bundesländern ein Zuwachs.

Besonders ausgeprägt war die Entwicklung in Bayern und Baden-Württemberg. Auch Rheinland-Pfalz und Hessen verzeichneten positive Veränderungen. In Sachsen-Anhalt ging das aggregierte Angebotsvolumen der ausgewerteten Städte dagegen zurück.

| Bundesland | Veränderung des Angebotsvolumens | Median der städtischen Veränderungen |
|—|—:|—:|
| Baden-Württemberg | **+10,16 %** | **+9,09 %** |
| Bayern | **+13,38 %** | **+7,05 %** |
| Berlin* | **?2,61 %** | **?2,61 %** |
| Brandenburg* | **+3,96 %** | **+3,96 %** |
| Bremen* | **+17,65 %** | **+39,25 %** |
| Hamburg* | **+4,28 %** | **+4,28 %** |
| Hessen | **+3,35 %** | **+1,50 %** |
| Mecklenburg-Vorpommern* | **?3,51 %** | **?3,51 %** |
| Niedersachsen | **+0,16 %** | **?3,68 %** |
| Nordrhein-Westfalen | **+1,88 %** | **?0,25 %** |
| Rheinland-Pfalz | **+6,43 %** | **0,00 %** |
| Saarland* | **+9,30 %** | **+9,30 %** |
| Sachsen* | **+5,85 %** | **+5,51 %** |
| Sachsen-Anhalt* | **?16,26 %** | **?0,59 %** |
| Schleswig-Holstein* | **+24,41 %** | **+25,29 %** |
| Thüringen* | **+28,95 %** | **+28,95 %** |

* Begrenzte regionale Städtebasis. Der Wert kann durch die Entwicklung einzelner Städte stark geprägt sein.

Bayern und Baden-Württemberg stechen hervor, weil sowohl das aggregierte Angebotsvolumen als auch der Median der städtischen Veränderungen deutlich positiv ausfielen.

Anders ist die Lage in Niedersachsen: Das aggregierte Angebotsvolumen blieb nahezu unverändert, während der Median der städtischen Veränderungen negativ war. Das deutet auf unterschiedliche Entwicklungen innerhalb des Bundeslandes hin.

Auch Bremen fällt durch die Differenz zwischen dem aggregierten Wert und dem Median der städtischen Veränderungen auf. Solche Unterschiede zeigen, warum regionale Mittelwerte nicht ohne Blick auf die einzelnen Städte interpretiert werden sollten.

## 7. Angebotsentwicklung bei Häusern: Rückgang in Nordrhein-Westfalen, Zuwächse in mehreren Regionen

Bei Häusern fiel die regionale Angebotsentwicklung heterogener aus. In Nordrhein-Westfalen ging das Angebotsvolumen in der ausgewerteten Städteauswahl um **6,27 Prozent** zurück. Auch Baden-Württemberg verzeichnete einen Rückgang.

Demgegenüber nahm das Angebotsvolumen in Rheinland-Pfalz deutlich zu. Positive Veränderungen wurden außerdem in Bayern, Hessen und Niedersachsen erfasst.

| Bundesland | Veränderung des Angebotsvolumens | Median der städtischen Veränderungen |
|—|—:|—:|
| Baden-Württemberg | **?3,45 %** | **?4,17 %** |
| Bayern | **+4,65 %** | **+10,53 %** |
| Berlin* | **?4,41 %** | **?4,41 %** |
| Brandenburg* | **+23,75 %** | **+23,02 %** |
| Bremen* | **+12,33 %** | **?1,34 %** |
| Hamburg* | **?7,26 %** | **?7,26 %** |
| Hessen | **+2,87 %** | **+11,61 %** |
| Mecklenburg-Vorpommern | – | – |
| Niedersachsen | **+1,69 %** | **+4,00 %** |
| Nordrhein-Westfalen | **?6,27 %** | **?10,53 %** |
| Rheinland-Pfalz | **+15,83 %** | **+12,00 %** |
| Saarland* | **+69,57 %** | **+69,57 %** |
| Sachsen* | **0,00 %** | **+3,33 %** |
| Sachsen-Anhalt* | **?4,88 %** | **?4,88 %** |
| Schleswig-Holstein* | **?4,64 %** | **?9,82 %** |
| Thüringen | – | – |

* Begrenzte regionale Städtebasis. Die Veränderung kann durch einzelne Städte überproportional beeinflusst sein.

Für Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen lag im verwendeten Städtefilter keine ausreichende Datengrundlage für eine vergleichbare regionale Auswertung des Hausangebots vor. Die fehlenden Werte sind daher nicht als Nullveränderung zu verstehen.

Besonders auffällig ist die Entwicklung in Nordrhein-Westfalen. Dort waren sowohl das aggregierte Angebotsvolumen als auch der Median der städtischen Veränderungen rückläufig.

In Rheinland-Pfalz zeigte sich das gegenteilige Bild. Das Angebotsvolumen nahm deutlich zu, und auch die städtischen Veränderungen fielen überwiegend positiv aus.

Der hohe Wert im Saarland sollte dagegen nicht als flächendeckende Entwicklung interpretiert werden. Die regionale Datengrundlage ist hier besonders schmal.

## 8. Fazit: Stabile Preise, aber keine einheitliche regionale Marktentwicklung

Die Oktober-Auswertung von Immostat24.de zeigt einen deutschen Immobilienangebotsmarkt, dessen bundesweite Preisentwicklung weitgehend stabil verlief. Gleichzeitig unterscheiden sich die regionalen Entwicklungen teilweise deutlich.

Bei Wohnungen stieg der bundesweite Median der Angebotspreise leicht. Besonders positive Veränderungen wurden in Wiesbaden, Dresden und Wolfsburg beobachtet. In Esslingen am Neckar, Heidelberg und Rostock gingen die städtischen Median-Angebotspreise dagegen zurück.

Bei Häusern waren die Veränderungen deutschlandweit ebenfalls gering. Auf Stadtebene fielen jedoch Duisburg und Frankfurt am Main durch deutliche positive Abweichungen auf, während Wolfsburg, Münster und Augsburg rückläufige Werte verzeichneten.

Auch beim Angebotsvolumen ergibt sich kein einheitliches Bild. Während in Bayern und Baden-Württemberg das Wohnungsangebot deutlich zunahm, ging das Hausangebot in Nordrhein-Westfalen zurück. Rheinland-Pfalz verzeichnete dagegen einen besonders starken Zuwachs bei Häusern.

Die Auswertung macht damit deutlich: Ein bundesweiter Durchschnitt kann die Entwicklung in einzelnen Regionen und Städten nur eingeschränkt abbilden. Für die Einordnung des Immobilienmarktes ist daher ein differenzierter Blick auf Bundesländer, Städte und Immobiliensegmente notwendig.

## Methodik und Datengrundlage

Die Auswertung von Immostat24.de basiert auf öffentlich zugänglichen Online-Immobilienangeboten in Deutschland. Betrachtet wurde die Veränderung zwischen September und Oktober 2026.

Für den bundesweiten Monatsvergleich wurde eine einheitliche Datenbasis verwendet. Daten aus zusätzlichen Online-Quellen, die erst im Oktober in die Erfassung aufgenommen wurden, wurden nicht zur Berechnung der deutschlandweiten monatlichen Preisveränderung herangezogen. Damit sollte vermieden werden, dass eine Erweiterung der Datenbasis fälschlich als Marktbewegung interpretiert wird.

Die Angebotspreise wurden anhand der Medianwerte je Quadratmeter ausgewertet. Wohnungen und Häuser wurden getrennt betrachtet.

Die regionalen Bundeslandwerte beruhen auf den innerhalb der erfassten Städte zugeordneten Angeboten. Sie sind nicht mit einem vollständigen und repräsentativen Landesindex gleichzusetzen. Insbesondere bei kleineren regionalen Stichproben können einzelne Städte und Veränderungen der Objektstruktur das Ergebnis beeinflussen.

Für den Städtevergleich wurden die prozentualen Veränderungen der städtischen Median-Angebotspreise betrachtet. In der gesonderten regionalen Vergleichsauswertung wurden Städte mit einer ausreichend breiten Datengrundlage in beiden Monaten berücksichtigt. Der Median der städtischen Veränderungsraten gibt jeder Stadt das gleiche Gewicht.

Bei den Angebotsvolumina wird die Veränderung des erfassten Angebotsbestands ausgewiesen. Sie ist nicht automatisch mit der Zahl neu auf den Markt gekommener Immobilien gleichzusetzen.

**Wichtiger Hinweis:** Bei sämtlichen dargestellten Preisen handelt es sich um Angebotspreise aus öffentlich zugänglichen Immobilienanzeigen, nicht um tatsächlich beurkundete Kaufpreise. Die Daten dienen ausschließlich der allgemeinen Information und stellen keine Immobilienbewertung, Kauf-, Verkaufs-, Finanzierungs- oder Anlageberatung dar. Sie dürfen nicht als alleinige Grundlage für wirtschaftliche oder persönliche Entscheidungen verwendet werden. Trotz sorgfältiger Aufbereitung übernimmt die Redaktion keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Angaben. Eine Haftung der Redaktion ist, soweit gesetzlich zulässig, ausgeschlossen.

## Über Immostat24.de

**Immostat24.de** ist ein Informationsportal rund um den deutschen Immobilienmarkt. Das Angebot umfasst Marktanalysen, regionale Immobilienpreisentwicklungen und digitale Werkzeuge zu Immobilienkauf, Verkauf, Finanzierung und Bewertung.

Mit regelmäßigen Auswertungen öffentlich zugänglicher Immobilienangebote verfolgt Immostat24.de das Ziel, Entwicklungen am deutschen Wohnimmobilienmarkt transparenter zu machen und regionale Unterschiede verständlich darzustellen.

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